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Die meisten Menschen verwechseln das Dabeisein mit dem Erleben!
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Datenfeldattribute

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Datenfeldattribute | Arbeitserleichterung bei der Datenpflege.

Mit Datentypattributen kann man Einfluss auf das Eintragen, Ändern und durchsuchen der Katalogdaten nehmen. Immer wenn man eine saubere Datenhaltung wünscht, das heißt wenn man vermeiden will, dass bei bestimmten Feldern keine bzw. falsche oder falsch geschriebene Einträge vorgenommen werden dürfen. Dies wird z.B. notwendig, wenn man ein Fahrtenbuch führen möchte und die Daten am Ende einem Tabellenkalkulationsprogramm zur Auswertung übergibt, welches die gefahrenen Kilometer addiert und am Jahresende eine Summe berechnen soll. Würde nun in einer Zeile ein nicht numerischer Wert im Feld km stehen, weil sich jemand vertippt hat, würde die ganze Berechnung fehlschlagen.

Dies kann vermieden werden, indem man bei der Spaltendefinition z.B. definiert, von welchem Typ die Daten sein dürfen, wie lange Einträge maximal sein dürfen, ob leere Einträge erlaubt sind, ob ein Standardwert genommen werden soll, falls keine Angaben getätigt wurden oder ob bei Zahlenfeldern auch negative Werte erlaubt sind usw..

1] unsigned / zerofill (nur bei Zahlenfeldern)
Dieses Attribut ist nur bei numerischen Datentypen wählbar. Unsigned gestattet nur positive Werte also vorzeichenlose Eingaben. Dadurch verdoppelt sich der mögliche Wertebereich. Die Option zerofill füllt intern die Eingaben von links mit 0 bis zur Maximallänge auf. Das ist manchmal sinnvoll wenn man z.B. PLZ Zahlen eintragen möchte, die mit 0 beginnen. Die führende 0 wird somit nicht entfernt sondern bleibt erhalten.

2] Feldlänge / SET Wertemenge
(Nur bei SET, Zahlenfeldern und einigen Textfelder) Die Länge wird in der Regel vom System automatisch eingetragen und kann vom Benutzer nur bei Char, Varchar und bei Text sowie Set Feldern bestimmt werden. Beim Datentyp SET wird dieses Feld für die Definition der Werte genutzt und nicht als Längenangabe!

3] null / not null
Regelt ob leere Einträge erlaubt sind oder nicht. Falls Sie erzwingen möchten, dass beim Eintragen eine Angabe erforderlich sein soll, definieren Sie not null. In dem Fall wird der Benutzer darauf hingewiesen, dass er nicht alle erforderlichen Eingaben ausgefüllt hat und gezwungen alle Felder entsprechend auszufüllen.

4] Standardwerte
Hier wird definiert, welcher Wert als Ersatzwert genommen werden soll, wenn Leereinträge bzw. keine Angaben gemacht wurden. Ein Standardwert ist zwingend erforderlich wenn not null definiert ist. Bei SET Feldern muss der Standardwert natürlich in der Wertemenge enthalten sein!

5] Indexe
Indexe werden dazu verwendet die Suche zu beschleunigen. Haben Sie Felder, nach denen Sie sehr oft suchen, so definieren Sie jenes Feld als Index. Bitte vermeiden Sie es jedes Feld als Index zu definieren, da dies zu Geschwindigkeitseinbußen beim Einragen führt (wenn sie großen Datenmengen verwalten z.B. mehr als 1000 Einträge)

Das Attribut unique besagt, dass im gesamten Katalog in jener Spalte jeder Wert nur ein einziges mal vorkommen darf und nicht doppelt sein darf. Dies setzt voraus, dass not null gesetzt ist und dass, falls es sich um eine Veränderung bereits existierender Spalten handelt in der betreffenden Spalte kein Wert bereits doppelt vorhanden ist. Scheitert das Setzen von unique wird versucht einen normalen index zu setzen.

Das Attribut fulltext ist nur bei großen Textfeldern möglich und signalisiert, dass der gesamte Eintrag indiziert wird und durchsucht werden kann. (Einschränkungen ergeben sich aus dem verwendeten Datenbanksystem!)

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